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acatech – DEUTSCHE AKADEMIE

DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN

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Mitglieder des Steuerkreises

Neben den Regierungsvertretern

 

Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin,

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie,

Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung und

Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben

 

wurden die folgenden Persönlichkeiten von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als ständige Mitglieder des Steuerkreises berufen.

Vorsitzender des Steuerkreises ist acatech Präsident Prof. Dr. Henning Kagermann.

 

 

 

 

Prof. Dr. Henning Kagermann (Vorsitzender)

Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

 

 

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Henning Kagermann, habilitierter Physiker und ehemaliger Vorstandsprecher der SAP AG, ist seit 2009 Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Die von Bund und Ländern geförderte Akademie leistet unabhängige, gemeinwohlorientierte und wissenschaftsbasierte Politik- und Gesellschaftsberatung und steht für nachhaltiges Wachstum durch Innovation.

 

Als Sprecher der Promotorengruppe Kommunikation der Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft sowie des Steuerkreises des Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft treibt Henning Kagermann Zukunftsprojekte wie Industrie 4.0 und Smart Service Welt voran.

 

Mit der Gründung der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) wurde Henning Kagermann 2010 zum NPE-Vorsitzenden berufen. Seitdem leitet er zusammen mit den Staatssekretären des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur den Lenkungskreis der Plattform.

 

Er ist Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie Ehrensenator der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen und Chairman der EIT ICT Labs.

Prof. Dr. Dr. Andreas Barner

Mitglied des Gesellschafterausschusses der C.H. Boehringer Sohn AG & Co. KG  

 

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Andreas Barner studierte Medizin an der Universität Freiburg und Mathematik an der ETH Zürich, Schweiz (Promotion zum Dr. med. und  Dr. sc. math.).

 

Nach einer Assistentenzeit an der ETH Zürich wechselte Herr Barner zur Ciba-Geigy AG, Basel, Schweiz. Zuletzt leitete er dort das Entwicklungsgebiet Entzündung/Knochen- und Allergiekrankheiten. Seit 1992 ist er für die Boehringer Ingelheim GmbH tätig, von 1999 bis Juni 2016 als Mitglied der Unternehmensleitung. Dort war er verantwortlich für den Unternehmensbereich Pharma Forschung, Entwicklung und Medizin.

 

Herr Barner ist Mitglied zahlreicher Gremien in Wissenschaft und Wirtschaft. Er war bis 2007 Vorstandsvorsitzender des deutschen Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller und ist Präsidiumsmitglied des BDI sowie des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI). Er wurde darüber hinaus 2007 vom Bundespräsidenten in den Wissenschaftsrat berufen. Seit 2013 ist Herr Barner Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

 

Seit 2008 ist Herr Barner Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages und war zudem Präsident des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart.

 

Von 2009 bis Juni 2016 war Herr Barner Vorsitzender und Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim und zusätzlich verantwortlich für den Unternehmensbereich Personal.

 

Seit Juli 2016 ist er Mitglied des Gesellschafterausschusses der C.H. Boehringer Sohn AG & Co. KG.

Prof. Dr. Ulrike Beisiegel

Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen

 

 

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Ulrike Beisiegel studierte Humanbiologie in Marburg und wurde 1979 am Fachbereich Medizin in Marburg promoviert. Ein Postdoctoral Fellowship führte sie an das Department of Molecular Genetics der University of Texas in Dallas (USA), wo sie bei den späteren Nobelpreisträgern Josef L. Goldstein und Michael S. Brown arbeitete.

 

1990 habilitierte sie sich an der Universität Hamburg, wo sie 1996 zur C3-Professorin ernannt wurde. Von 2001 bis 2010 war sie C4-Professorin und Direktorin des Instituts für Biochemie und Molekularbiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

 

Prof. Dr. Ulrike Beisiegel ist seit dem 1. Januar 2011 Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen. Seit 2009 ist sie Senatorin der Leibniz-Gemeinschaft, seit 2011 Senatorin der Max-Planck-Gesellschaft und seit 2012 Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz.

Dr. Volkmar Denner

Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

 

 

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Volkmar Denner studierte Physik an der Universität Stuttgart und legte 1981 das Diplomexamen ab. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA promovierte er 1985 an der Universität Stuttgart in Physik.

1986 begann Herr Denner seine berufliche Laufbahn bei der Stuttgarter Robert Bosch GmbH als Fachreferent Entwicklung Leistungshalbleiter im Geschäftsbereich Halbleiter und elektronische Steuergeräte. 2003 avancierte er zum Vorsitzenden des Bereichsvorstands, Geschäftsbereich Automobilelektronik. 2006 wurde Herr Denner in die Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH berufen, seit Juli 2012 ist er deren Vorsitzender.

 

 

Ralph Dommermuth

Vorstandsvorsitzender der United Internet AG

 

 

 

 

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Ralph Dommermuth begann seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann und einer freiberuflichen Vertriebstätigkeit im Computerhandel.

 

1988 gründete Herr Dommermuth die 1&1 EDV Marketing GmbH. 1&1 befasste sich mit Marketing-Dienstleistungen für Software und Telekommunikations-Dienste wie Teletex, ISDN und BTX.

 

1996 begann 1&1 mit der Entwicklung eigener Internet-Dienste. Parallel dazu erfolgten Beteiligungen an jungen Internet-Unternehmen.

 

1998 führte Ralph Dommermuth 1&1 als erstes Internet-Unternehmen an die Frankfurter Wertpapierbörse. Die Neuausrichtung auf den Internet-Markt schloss Dommermuth im Februar 2000 mit der Umbenennung der Unternehmensgruppe ab. Zu der so entstandenen United Internet AG zählen neben 1&1 heute Marken wie GMX, WEB.DE, Versatel, Fasthosts, arsys, InternetX, United Domains, affilinet und Sedo.

Prof. Dr. Jörg Hacker

Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina  – Nationale Akademie der Wissenschaften

 

 

 

 

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Jörg Hacker studierte Biologie mit Schwerpunkt Genetik und Mikrobiologie an der  Martin-Luther-Universität in Halle. Nach Promotion und Habilitation war Herr Hacker Lehrstuhlinhaber für Mikrobiologie in Würzburg. Er ist Gründungsmitglied des Zentrums für Infektionsforschung der Universität Würzburg, das er bis 2008 leitete. Von 2008 bis 2010 war er Präsident des Robert Koch-Instituts. Herrn Hackers Arbeitsschwerpunkte umfassen die molekularen Grundlagen von Infektionsprozessen. Darüber hinaus widmet er sich Fragen der Genregulation bei Infektionsprozessen und den Vorgängen der Evolution von Mikroorganismen. Auch an ethischen Fragen der modernen Naturwissenschaft ist Herr Hacker interessiert.

Am 1. Oktober 2009 wurde Herr Hacker zum Präsidenten der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) gewählt und trat sein Amt am 1. März 2010 an. 2013 wurde Herr Hacker in den wissenschaftlichen Beirat (Scientific Advisory Board) des Generalsekretärs der Vereinten Nationen berufen.

Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D.

Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb

 

 

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Dietmar Harhoff studierte Maschinenbau an der Uni­versität Dortmund und arbeitete anschließend als Forschungsingenieur in Großbritannien und Deutschland. Er absol­vierte als McCloy Scholar ein Masterstudium (MPA) an der Harvard University und anschließend ein Disser­tationsstudium am Massachusetts Institute of Technology (MIT), das er mit einer Promotion abschloss.

Von 1991 bis 1998 war Herr Harhoff zunächst als For­schungsgruppenleiter und dann – ab 1995 – als stellvertretender Direktor am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim tätig. Er habilitierte sich im Jahr 1996 im Fach Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Von 1998 bis 2012 war Dietmar Harhoff Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und leitete dort das Institut für Innovations­forschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship. Seit 2013 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb. Schwerpunkt seiner Forschungsarbeiten sind Fragen der Innovationsforschung und der Industrieökonomik.

Als wissen­schaftlicher Berater ist Dietmar Harhoff unter anderem als Vorsitzender des Economic and Scientific Advisory Board (ESAB) des Europäischen Patentamtes, als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und als Vorsitzen­der der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) der Bundesregierung tätig.

Dipl.-Ing. Sabine Herold

Geschäftsführende Gesellschafterin DELO Industrie Klebstoffe

 

 

 

 

 

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Sabine Herold ist geschäftsführende Gesellschafterin von DELO Industrie Klebstoffe in Windach. Sie schloss 1988 ihr Studium an der Universität Erlangen/Nürnberg als Diplom-Chemieingenieurin ab. Danach begann Sabine Herold ihre Karriere bei DELO. Hier war sie zunächst als Anwendungs-Ingenieurin tätig, bevor sie dann die Leiterin für Vertrieb und Marketing sowie Mitglied der Geschäftsführung wurde. Das Unternehmen übernahm sie gemeinsam mit ihrem Ehemann 1997. Sie wurde geschäftsführende Gesellschafterin und Leiterin der Geschäftsbereiche Marketing, Vertrieb, Produktmanagement und Engineering. Als erfolgreiche Unternehmerin engagiert sie sich aktiv in vielen verschiedenen Verbänden sowie Beiräten.

Frau Herold ist Mitglied des Präsidiums und Vorstand des Mittelstandausschusses im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), sowie Mitglied des Präsidiums und des Ausschusses selbständiger Unternehmer im Verband der Chemischen Industrie (VCI). Weiterhin ist sie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Reiner Hoffmann

 

Bundesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)

 

 

 

 

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Reiner Hoffmann hat seine berufliche Laufbahn als Auszubildender bei den Farbwerken Hoechst begonnen. Über den zweiten Bildungsweg studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Bergischen Universität-Gesamthochschule Wuppertal. Sein Studium schloss er als Diplom-Ökonom 1982 ab.

Von 1983 bis 1994 arbeitete Herr Hoffmann bei der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf und war dort zuletzt Leiter der Abteilung Forschungsförderung. Von 1994 bis 2003 war er Direktor des Europäischen Gewerkschaftsinstituts (EGI) in Brüssel.

Am 6. November 2009 wurde Herr Hoffmann zum Landesbezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Nordrhein gewählt. Als Beauftragter des Hauptvorstandes und Geschäftsführer des Landesbezirks war er für die Gesamtleitung und Koordination zuständig und verantwortete die Tarif- und Industriepolitik in Nordrhein.

Am 1. Oktober 2013 wählte der DGB-Bundesausschuss Herrn Hoffmann in den Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB (GBV). Am 12. Mai 2014 wurde Herr Hoffmann zum DGB-Bundesvorsitzenden gewählt.

Prof. Dr. Renate Köcher

Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD)

 

 

 

 

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Renate Köcher studierte  Volkswirtschaftslehre, Publizistik und Soziologie in Mainz und München und schloss ihr Studium mit einem Diplom in Volkswirtschaftslehre ab. 1985 wurde sie in München zum Dr. rer. pol. promoviert.

Frau Köcher war seit 1977 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Demoskopie Allensbach und wurde 1988 dessen Geschäftsführerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Reform und Innovationsbereitschaft der Bevölkerung, die Akzeptanz neuer Technologien, politische Analysen, Mentalitäts- und Wertewandel und die Entwicklung der Mediennutzung.

2003 wurde Frau Köcher der Professorentitel verliehen. Sie ist regelmäßig publizistisch für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die WirtschaftsWoche tätig.

Frau Köcher ist Mitglied in mehreren Aufsichtsräten von deutschen Großunternehmen.

Dr. Christine F. Kreiner

 

Vorstand bei  S&V Technologies GmbH

 

 

 

 

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Geschäftsführerin der S & V Technologies GmbH, Hennigsdorf
Geschäftsführerin der KreCo Kreiner Consulting Gesellschaft für wissenschaftlich-technisches Projektmanagement mbH in München

1965 – 1968 Studium der Pharmazie, LMU München
1970 – 1977 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie der Ludwig-Maximilians-Universität, München, Promotion in organischer Chemie zum Dr. rer. nat. Wissenschaftliche Rätin
Bis 1984 Wissenschaftliche Leiterin in der pharmazeutischen Industrie; verantwortlich für Forschung und Entwicklung mit den Schwerpunkten Ophthalmologie und Dermatologie;
1985 Gründung der Fa. ADATOMED medizintechnische und  pharmazeutische Gesellschaft mbH in München
1995 Gründung der Fa. KreCo Kreiner Consulting Gesellschaft für wissenschaftlich-technisches Projektmanagement mbH in München, Geschäftsführende Gesellschafterin
1997 Aufsichtsratsvorsitzende der Fa. ACRIMED pharmazeutische und  medizintechnische Gesellschaft mbH, Lindenstraße 22, 16548 Glienicke b. Berlin.
1997 Gründung der Fa. ACRITEC Gesellschaft für ophthalmologische Produkte mbH,  Lindenstraße 24, 16548 Glienicke, Geschäftsführende Gesellschafterin der Fa. Acri.Tec, 2006 Umwandlung in eine AG, alleiniger Aktionär und Vorstand
2007 Verkauf des humanophthalmologischen Geschäftsbereiches an Carl Zeiss Meditec
2001 Verleihung des Innovationspreises Berlin-Brandenburg für Bifoakale Ultradünnen Faltlinse mit Asymmetrischer Lichtverteilung zur Bilateralen Implantation
2007 Gründung der S & V Technologies AG in Hennigsdorf, Vorstandsvorsitzende, Firmenziel: Entwicklung und Produktion von Medizinprodukten für die ästhetische Dermatologie sowie von veterinärophthalmologischer Produkten, Forschung, Entwicklung und Herstellung von Biomaterialien, 2014 Umwandlung in eine GmbH
2007 Verleihung des Innovationspreises Berlin-Brandenburg für  Prelex-Linse „ACRI.LISA“ – Bifokales Implantat mit Pseudoakkommodation für presbyope (alterssichtige) Menschen
2008 Gründung der BSC Beauty Science Center GmbH in München
2012 Verleihung des Ehreninnovationspreises Berlin-Brandenburg

Wissenschaftliche Aktivitäten

Lehrauftrag an der Naturwissenschaftlichen Fakultät III – Biologie und Vorklinische Medizin der Universität Regensburg (1977 – 1979)
Projektierung und Durchführung zahlreicher von der EU ,vom Land Brandenburg sowie vom BMBF geförderter Forschungsverbundprojekte (insgesamt:18 Projekte)
Partner in verschiedenen Verbundprojekten der Bayerischen Forschungstiftung
Mitarbeit  und Projektleitung in europäischen (CEN) und internationalen (ISO) Standardisierungs-komittes;Projektleiter der CEN/ISO-Arbeitsgruppe „Biocompatibility of Intraocular lenses“ in ISO/TC 172/SC 7 WG 7( bis 2002)

Prof. Dr.-Ing. habil. Reimund Neugebauer

Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

 

 

 

 

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Prof. Reimund Neugebauer studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Dresden, wo er 1984 promovierte und 1989 habilitierte.

 

Nach leitender Tätigkeit in der Industrie wurde er 1989 als Hochschullehrer an die TU Dresden berufen. Seit 1991 war er Institutsleiter des Fraunhofer-Institutes für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU mit Standorten in Chemnitz, Dresden, Augsburg und Zittau. 1993 erhielt er einen Ruf als Ordinarius für Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik an die TU Chemnitz und war seit 2000 geschäftsführender Direktor des Universitätsinstitutes für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse.
Am 1. Oktober 2012 trat er das Amt des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft an.

 

Prof. Neugebauer ist aktives Mitglied (Fellow) der Internationalen Akademie für Produktionstechnik (CIRP), Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und war von 2010 bis 2011 Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik e. V. (WGP). Seit 2014 ist er Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Leopoldina.

Dr.-Ing. Norbert Reithofer

Vorsitzender des Aufsichtsrats der BMW AG

 

 

 

 

 

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Norbert Reithofer studierte von 1974 bis  1978 an der Fachhochschule München Maschinenbau und wechselte danach an die Technische Universität München, um dort Fertigungstechnik und Betriebswissenschaft zu studieren. Nach seinem Abschluss als Diplom-Ingenieur war er von 1984 bis 1987 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Joachim Milberg an der TU München, dort auch Promotion.

1987 wechselte Herr Reithofer als Leiter der Instandhaltung zum BMW-Konzern. Später war er Leiter der Hauptabteilung „Karosserierohbau“ und anschließend Technischer Direktor von BMW Südafrika in Rosslyn in der Provinz Gauteng. Von 1997 bis 2000 war Herr Reithofer Präsident der US-amerikanischen BMW US Manufacturing Corporation in Greer, South Carolina. Von März 2000 bis im August 2006 war er als Mitglied des Vorstandes für Produktion zuständig, ehe er an die Spitze des Unternehmens wechselte.

Seit Mai 2015 bekleidet er das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der BMW AG.

 

Herr Reithofer ist Mitglied des Hochschulrats der Technischen Universität München.

Prof. Dr. Martin Stratmann

Präsident der Max-Planck-Gesellschaft

 

 

 

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Martin Stratmann nahm 1974 das Studium der Chemie an der Ruhr-Universität Bochum auf und schloss dieses 1979 mit dem Diplom ab. 1982 promovierte er am Max-Plack-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf und forschte anschließend zwei Jahre als Postdoc an der Case Western Reserve University in Cleveland, USA.

Von 1984 bis 1994 war Herr Stratmann zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Eisenforschung und ab 1987 Gruppenleiter der Arbeitsgruppe für Korrosionsforschung. Von 1994 bis 1999 hatte er den Lehrstuhl für Korrosion und Oberflächentechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne, bevor er an das MPI für Eisenforschung zurückkehrte, dort 2002 Vorsitzender der Geschäftsführung wurde, von 2006 bis 2008 den Vorsitz der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion der Max-Planck-Gesellschaft übernahm und 2008 Vizepräsident wurde. Seit 2008 war er zudem Geschäftsführer der Minerva-Stiftung.

Am 5. Juni 2014 hat Herr Stratmann das Amt des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft übernommen. Er wurde im Juni 2013 vom Senat der Max-Planck-Gesellschaft für die Amtsperiode 2014 bis 2020 gewählt.

Dr. Eberhard Veit

Executive Advisor to the Chairman of Supervisory Board FESTO AG

 

 

 

 

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Herr Dr. Veit hat sein Dipl.-Ing. Studium an der Universität ist Stuttgart abgeschlossen. Für seine Dissertation an der Universität in München erhielt er den Deutschen Innovationspreis 2000 (im Bereich Haushaltstechnik).

Herr Dr. Veit war bei der Firma Märklin maßgeblich für die Entwicklung von Mechatronik-Produkten verantwortlich. Als Leiter für Forschung und Entwicklung hat er bei der Firma Kärcher in hohem Maße die Erfolge der dortigen Consumer-Linie vorangetrieben.

Seit 1997 war er Vorstand bei der Festo AG und ab 2003, neben seiner Verantwortung für das Produkt- und Technologie-Management, Sprecher des Vorstands. Von 2008 bis 2015 war er Vorstandsvorsitzender der Festo AG.

Seit 2016 ist er als Berater des Aufsichtsrats der Festo AG tätig.

Prof. Dr. Yasmin Mei-Yee Weiß (geb. Fargel)

Professorin für Personal und Organisation an der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg

 

 

 

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Yasmin Mei-Yee Weiß (geb. Fargel) ist in einer deutsch-chinesischen Familie aufgewachsen. Sie studierte Betriebswirtschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie an der Ecole Supérieure der Commerce in Nizza.

Nach Ihrer betriebswirtschaftlichen Promotion arbeitete Frau Weiß zunächst in der Unternehmensberatung Accenture und beim Energiekonzern E.ON AG. Im Jahr 2006 wechselte sie zur BMW Group, wo sie als Personalmanagerin bis Anfang 2014 für die Einkaufsorganisation von BMW China zuständig war. Parallel zu ihrer Tätigkeit in der Wirtschaft wurde Frau Weiß 2011 als eine der jüngsten BWL-Professorinnen in Deutschland an die Technische Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg berufen. Die Schwerpunkte ihrer Forschungsarbeit liegen in der Optimierung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit sowie im Bereich Karrieremanagement für die Generation Y.

Frau Weiß ist Mitglied des Außenwirtschaftsbeirats des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Mitglied des Aufsichtsrats der Semikron International GmbH und geschäftsführende Direktorin und Gründerin des Instituts für deutsch-chinesische Zusammenarbeit.

Mitglieder des Steuerkreises 2010 bis 2013*

Mitglieder des Steuerkreises 2010 bis 2013*

*Funktion zum Zeitpunkt der Berufung in den Steuerkreis 2010.

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